Studienabschlüsse

Diplom

Das Diplom weist aus, dass der/die AfaP-Absolvent/in eine Praxiszeit von ca. 1800 Stunden absolviert hat. Studierende im Vollzeitstudium benötigen dazu noch ein Referendariatsjahr. Es beinhaltet eine Bestätigung der Schulleitung sowie einen Arbeitsbericht der/s Mentors/in, der die pädagogische Tätigkeit im 3. Jahr dokumentiert. Das Diplom berechtigt zu einer regulären Unterrichtstätigkeit an einer Rudolf Steiner Schule respektive Waldorfschule oder einer pädagogischen Institution, die auf der Grundlage der anthroposophischen Pädagogik arbeitet oder die Grundsätze der anthroposophischen Pädagogik anerkennt.

Der dazugehörige «Individuelle Kompetenznachweis» gibt Auskunft über den Stand der Fähigkeitenbildung, die Fachgebiete und Klassenstufen.

Individueller Kompetenznachweis

Die AfaP-Studienleitung gibt auf Grundlage des vom Studierenden zusammengestellten individuellen Kompetenznachweises eine Empfehlung bezüglich der fach- und stufenspezifischen Qualifikation des Absolventen.

Übertritt nach der AfaP an die PH der FHNW mit Studienverkürzung («Passerelle»)

Es besteht seit 2010 die Möglichkeit, dass Studierende der AfaP nach ihrem Abschluss an die PH der FHNW mit Studienverkürzung übertreten können. Bei entsprechender Eignung und mit Empfehlung der AfaP können diese Vorleistungen der Afap angerechnet werden. Die Studierenden durchlaufen dabei den regulären Anmeldezulassungs- und Anrechnungsprozess der PH (mit individuellem Zulassungs- und Anrechnungsentscheid durch die PH). Es könnten dabei 96 bis 106 ECTS-Punkte im Vollzeitstudium bzw. 83 bis 93 Punkte für das Praxisbegleitende Studium angerechnet werden. Bei entsprechendem Niveau kann die Diplomarbeit der AfaP als BA mit zusätzlichen 14 Punkten angerechnet werden.

Alle diese Entscheide liegen in der Kompetenz der PH.

Kontakt
Anerkennung Abschlüsse

Interessierte AfaP-Studierende können sich für wissenschaftliche Begleitung und Beratung vor allem in Diplomfragen direkt bei Dr. Thomas Stöckli melden. Thomas Stöckli ist Erziehungswissenschaftler, zuständig für Diplomfragen, forschend und publizistisch tätig im Institut für Praxisforschung und der AfaP, vor allem im Bereich «Lebenslernen», Jugendpädagogik, Praxisforschung zur Weiterentwicklung der Waldorfpädagogik.

Leiter Institut für Praxisforschung

Dr. Thomas Stöckli